24. Juli 2026

Berghotels: legt eure Winterpreise jetzt fest, in aller Ruhe, bevor die Saison hektisch wird

Gerade jetzt ist die ruhige Phase vor der Skisaison – die einzige Zeit im Jahr, in der du deine Preise richtig planen kannst. Hier erfährst du, wie unabhängige Berghotels jeden Teil des Winters separat bepreisen können und mit bereits getroffenen Entscheidungen in die Saison starten, statt am ersten Schneetag zu raten.

Ein verschneites Skidorf in den Alpen mit Berghotels unterhalb bewaldeter Hänge

Für Wintersport-Hotels in Tirol, im Bregenzerwald und in Graubündens Engadin und der Region Davos ist genau jetzt die echte Nebensaison – die kleine Atempause zwischen zwei intensiven Jahreshälften. 

Die Sommergäste sind durch, die Skisaison hat noch nicht begonnen, und der Kalender hat endlich Luft. Die meisten Betriebe nutzen diese Zeit für Instandhaltung und eine wohlverdiente Pause. Was dabei gern liegen bleibt: die Preise für den kommenden Winter. Dabei ist genau jetzt der schönste Moment, sie in Ruhe durchzudenken, statt später unter Zeitdruck.

Der Winter kommt früher, als man denkt. 

  • Tirols Gletschergebiete öffnen schon im Oktober, die Hauptorte wie Kitzbühel folgen ab Anfang November.
  • Vorarlbergs Höhenlagen wie Warth-Schröcken starten meist Anfang Dezember, sobald genug Schnee liegt.
  • Auch Graubündens Diavolezza startet früh im Oktober, während Corvatsch erst Ende November in die Saison geht, direkt gefolgt von Weihnachten, Neujahr und den international vielbeachteten Januarwochen rund um Davos.

Wartest du bis zum Saisonstart, bleibt kaum noch Zeit, das Pricing in Ruhe durchzudenken.

Ein Muster, das schleichend Umsatz kostet

Hast du bisher eine Rate für die ganze Saison gesetzt und angepasst, wenn Zeit war: völlig normal, so machen es die meisten unabhängigen Winterhotels. Nur hat sich der Markt jedes Jahr ein Stück weiterbewegt: neue Mitbewerber, andere Buchungsmuster, Nachfrage, die aus Nachbarregionen abwandert. Ein paar kleine, bewusste Anpassungen machen jetzt schon viel aus.

Vier Dinge, die sich diesen Monat wirklich lohnen


1. Bepreis jeden Abschnitt der Saison einzeln.
 

Setz nicht eine Winterrate. Setz vier: die frühen Eröffnungswochen, Weihnachten und Neujahr, die Januar-Spitze rund um Davos, und den Rest. Diese Wochen fühlen sich unterschiedlich an, also dürfen sie auch unterschiedlich bepreist sein.

2. Leg deine Mindestaufenthaltsdauer für Weihnachten, Neujahr und die Davos-Wochen jetzt schon fest. 

Zwei oder drei Nächte Minimum an diesen Terminen bewahren dich davor, dass ein Spitzen-Samstag zum Ein-Nacht-Gast zum vollen Preis wird, während der Rest der Woche halb leer bleibt. Entscheide das jetzt, solange du Zeit zum Nachdenken hast – nicht erst in der Woche, in der die Buchungen anlaufen.

3. Prüf deinen Pickup gegen deine eigene Erwartung.

Schau auf Stammgäste, Gruppenkontingente oder frühe Anfragen für Weihnachten und Januar, und vergleich das mit deinem üblichen Tempo zu diesem Zeitpunkt der Saison. Liegst du vorn, halt ruhig an deiner Rate fest. Liegst du hinten, hast du jetzt noch Zeit anzupassen – Zeit, die im November schon knapp wird.

4. Trag dir zwei kurze Check-ins in den Kalender ein.

Einen Anfang Oktober, einen Anfang November. Jeweils zehn Minuten, um die echten Buchungen mit deinem Plan für jeden Abschnitt abzugleichen und sanft nachzujustieren, wenn sich das Bild verändert hat.


Gerade in kleineren, familiengeführten Betrieben stemmt oft eine Person alles gleichzeitig – Empfang, Pricing, Gästebetreuung. Echte Ruhe zum Nachdenken ist selten. Genau jetzt hast du sie. Nutze sie gut.

Du musst das nicht allein mit einem ganzen Revenue-Team stemmen

Auch hier hilft dir RoomPriceGenie gerne weiter. Gebaut für Hotels genau dieser Größe: klein, unabhängig, ohne Revenue-Team im Rücken. Jede Nacht schaut es auf Nachfrage und Wettbewerberpreise und passt deine Raten automatisch mit an, inklusive dem frühen Saisonstart und den Spitzenwochen deiner Region. Ob das erste Adventswochenende in Warth-Schröcken zehn Euro mehr wert ist als erwartet, musst du nicht mehr von Hand ausrechnen. Die Software läuft still im Hintergrund, und deine Winterstrategie hält bis Januar durch, ganz ohne den ersten Schneefall zu veralten.

In derselben Studie mit 567 Hotels aus neun Ländern stieg der Umsatz im Schnitt um 19% im Jahresvergleich. Über 4.000 Hotels in 65 Ländern vertrauen heute darauf, viele davon familiengeführte Betriebe, nicht anders in der Größe als jene in Tirol, Vorarlberg und Graubünden.

Du brauchst kein Revenue-Team, um wie eines zu bepreisen. Nutz diese ruhige Phase jetzt gut, und du gehst mit vier bereits getroffenen Entscheidungen entspannt in die Saison – statt mit einer Vermutung, die der erste Schnee für dich trifft.

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