Mit dem Aufkommen der Automatisierung fragen sich einige Hotelbesitzer und -betreiber: “Brauchen wir noch einen Revenue Manager?”
Die kurze Antwort? Auf jeden Fall.
Tatsächlich sind Revenue Manager (oder alle, die mit Revenue-Aufgaben betraut sind) wichtiger denn je.
Was sich ändert, ist die Rolle. Wenn ein intelligentes Revenue Management System (RMS) die schwere Arbeit übernimmt, haben Revenue Manager mehr Zeit für Strategie, Analyse und Zusammenarbeit.
Das ist die menschliche Seite der Umsatzoptimierung, die leicht vernachlässigt wird, wenn das Hotelpersonal mit kniffligen manuellen Systemen oder komplexer Technologie beschäftigt ist.
Wie funktioniert die Arbeitsteilung also in der Praxis? Schauen wir uns das mal an.
Revenue Automation: Was das RMS steuert
Ein RMS im Stil des RoomPriceGenie automatisiert die zeitaufwändigen Aufgaben, die mit Zahlen zu tun haben, damit sich der Revenue Manager auf das große Ganze konzentrieren kann.
- Überwacht das Marktgeschehen. Sammelt Echtzeitdaten über lokale Nachfragetrends und Marktpreise, damit du wettbewerbsfähig bleibst.
- Berechnet die optimalen Tagespreise. Passt deine Preise je nach Saison, Buchungsaufkommen, Veranstaltungen und mehr an - für jeden Zimmertyp und bis zu mehrmals am Tag.
- Implementiert dynamische Preisgestaltung. Erhöht automatisch die Raten, wenn die Buchungen stark sind, und senkt sie, wenn die Buchungen schwach sind, alles innerhalb der von dir festgelegten Grenzen.
- Aktualisierungsraten über alle Kanäle hinweg. Übermittelt Preisänderungen direkt an dein PMS oder deinen Channel Manager zur Weiterleitung an deine Website, OTAs und andere Plattformen.
Das RMS arbeitet rund um die Uhr und stellt sicher, dass deine Preisgestaltung optimiert ist, auch wenn du schläfst. Das bedeutet weniger manuelle Arbeit, weniger Tabellenkalkulationen und kein Rätselraten mehr. Vor allem aber kannst du so deine Freizeit stressfrei genießen.
Die menschliche Seite: Was das Revenue Manager alles kann
Mit der Gewissheit, dass die tägliche Preisgestaltung automatisiert und datengesteuert ist, kann sich der Revenue Manager auf die strategischen und zwischenmenschlichen Aufgaben konzentrieren, die die Technologie nicht ersetzen kann.
- Legt Ziele und Strategie fest. Arbeitet mit Marketing, Vertrieb und dem Geschäftsführer zusammen, um Umsatzziele festzulegen, Pläne zu entwerfen und umsatzfördernde Aktivitäten zu leiten.
- Überwacht die RMS-Einstellungen. Gib wichtige Parameter ein, wie z.B. Zielbelegung, Wettbewerbersets, Zimmertypverschiebungen, Mindest- und Höchstpreise und Aufenthaltsbeschränkungen.
- Überwacht die Leistung. Überprüft die tägliche Abholung, KPIs (Belegung, ADR, RevPAR usw.) und RMS-Empfehlungen und passt sie bei Bedarf an.
- Fügt den menschlichen Kontext hinzu. Bringt Einblicke, die das RMS nicht “sehen” kann, wie z.B. lokales Wissen, Renovierungen, personelle Engpässe oder Veränderungen im Verhalten der Konkurrenz.
- Verwaltet die Segmentierung. Identifiziert die wichtigsten Zielmärkte (Unternehmen, Gruppen, Direktkunden usw.) und passt die Tarifpläne und Angebote für jedes Segment an.
- Überwacht die Verteilung. Pflegt die Beziehungen zu den Händlern, entscheidet, wo und wann er Räume verkauft, und verwaltet die Akquisitionskosten für alle Kanäle.
- Arbeitet mit kaufmännischen Teams zusammen. Arbeitet mit Marketing und Vertrieb an Kampagnen und Werbeaktionen, um die Buchungen während der Bedarfszeiten zu steigern.
- Kontakt zu Interessengruppen. Leitet Umsatzmanagement-Sitzungen, analysiert Daten und gibt Erkenntnisse weiter, um den Geschäftsführer, das Betriebsteam und die Eigentümer zu informieren und zu koordinieren.
In kleineren Hotels, die keinen eigenen Revenue Manager haben, können diese Aufgaben von einem anderen Teammitglied oder einem externen Berater übernommen werden. Für größere Hotels und Gruppen gibt es mehr als genug zu tun, um einen Vollzeit-Revenue Manager zu beschäftigen.
Die Wahl des richtigen RMS für den Job
Eine weitere wichtige Aufgabe des Revenue Managers ist es, ein RMS auszuwählen, das zu den Bedürfnissen des Hotels passt. Für unabhängige Hotels und mittelgroße Gruppen ist ein einfaches Preisfindungs-Tool vielleicht zu begrenzt, während ein System auf Unternehmensniveau zu komplex sein könnte.
Der Sweet Spot ist eine Lösung, die leistungsstark, aber einfach zu bedienen ist. Idealerweise sollte dein RMS:
- Verwende fortschrittliche, algorithmische Preisgestaltungslogik (nicht nur regelbasierte Preisgestaltung)
- Du kannst mit jeder Struktur arbeiten, egal ob du einen eigenen Revenue Manager, einen Multitasking Manager, einen Berater oder ein komplettes Revenue Team hast.
- Tiefe Integration mit deinem PMS
- Biete Kundenbetreuung durch erfahrene Revenue-Profis
Für Hotelgruppen sind Funktionen wie zentralisierte Dashboards, Multi-property-Berichte und eine Preisübersicht auf Gruppenebene wichtig.
Erfahre mehr: 10 Tipps zur Auswahl des richtigen Revenue Management-Systems für dein Hotel
Auch die besten Piloten brauchen einen Navigator
Trotz der Fortschritte, die KI und Automatisierung in den letzten Jahren gemacht haben, spielt der Mensch im Revenue Management immer noch eine wichtige Rolle. Die besten Ergebnisse werden durch eine Kombination aus Rechenleistung und menschlichem Verständnis erzielt.
Der Revenue Manager ist der Navigator, der den Kurs vorgibt, sicherstellt, dass das ganze Team an Bord ist, und die Strategie steuert. Der RMS ist der Co-Pilot, der die Marktbedingungen überwacht, die Zahlen auswertet und taktische, zeitkritische Preisentscheidungen trifft.
Zusammen bilden sie die perfekte Partnerschaft, um deine Umsatzziele zu erreichen.
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